Über mich – Timo Schlappinger

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Ich möchte mich hier persönlich vorstellen.

Mein Name ist Timo Schlappinger ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Zusammen mit unseren beiden Katzen und beiden Hunden wohnen wir im Hunsrück. Ich bin seit dem Jahr 1992 in der IT tätig. Und habe somit fast ein viertel Jahrhundert Erfahrung mit Computern, Netzwerken und der IT Sicherheit.

Wie ich zur IT kam

Schon in meiner Jugend habe ich mich für Computer interessiert. Bei Freunden lernte ich den Comodore 64 kennen und später auch den Comodore Amiga 500. Wir programmierten und hatten unseren Spaß. Ich wollte selbst immer einen Amiga 500 haben, aber das wurde von meinen Elter kategorisch abgelehnt. Ich sollte einen richtigen Computer bekommen. Also habe ich Prospekte ausgetragen und mein Starwars Spielzeug verkauft um für einen Rechner zu sparen. Das Geld ging dann an meine Eltern (immerhin 700 DM) und zu Weihnachten bekam ich ihn dann. Einen IBM kompatiblen XT mit sagenhaften 4,7 MHz und immerhin 640 kb RAM, einer 10 MB goßen Festplatte (Ja, Megabyte und nicht Gigabyte) und einer CGA Grafikkarte, die immerhin 4 Farben gleichzeitig darstellen konnte (zur damaligen Zeit war Monochrom noch Standard). Heute hat jedes Handy ca. 500 mal mehr Rechenleistung als dieser Rechner, aber es war MEIN Rechner… Ich begann mich mit dem Rechner auseinanderzusetzen und in der Jugend heißt das ,sich mit Computerspielen zu befassen! Wir hatten immer alle neuen Spiele parat und programmierten uns so genannte Trainer, diese Trainer ermöglichten es uns die Werte der Daten zu ändern, um „unendliches Leben“ zu bekommen. Allerdings galt dies nur nur für die Spiele und nicht für uns 😉

Die ersten Viren kamen auf

Unsere Anforderungen wurden immer höher und wir programmierten in BASIC, Delphi, Pascal, C und ein wenig Assembler. Ich weiß nicht mehr genau wann es war, aber die ersten primitiven Viren traten auf, und unser Interesse daran wuchs. Wir waren fasziniert von den Viren sammelten und studierten sie. Es gab dann auch bald die ersten Virenscanner für den PC. Da erwachte in uns die Idee selbst einen Virus zu schreiben. Der sollte natürlich keinen Schaden anrichten! -Das war zumindest der Plan – Er klinkte sich an das Startprogramm und leitete die Startanfrage auf unseren Programmteil und nach so und so vielen Aufrufen gab der Virus eine Adresse an, an die man uns schreiben konnte (das war die sogenannte Postlagerkarte) damals schon komplett anonym. Wir infizierten wohl einige Dateien und Rechner, denn irgendwann wurde unser Virus von den Virenscannern erkannt. Wir waren so stolz… Unser Virus hatte damals einen Namen… den ich mittlerweile aber wieder vergessen habe. Okay, heute würde ich das so natürlich nicht mehr machen und ich habe sehr früh die Seiten gewechselt. Heute kümmere ich mich eher um die Abwehr der Viren statt sie zu schreiben.

Mein berufliches Leben in der IT

Aus der jugendlichen Neugier wurde dann auch irgendwann mein Beruf daraus. Ich begann als Supporter für eine Buchhaltungssoftware aus Frankfurt und arbeitet mich da weiter vom Endkundensupport in den Partnersupport. Dies war schon viel anspruchsvoller, denn hier kamen dann auch richtige Netzwerke hinzu und ich begann mich auch für die Serverlandschaft zu interessieren. Das war auch die Zeit als ich von Windows zur Linuxfraktion wechselte. Seitdem nutze ich fast nur noch Linux als Desktop- und Serverbetriebssystem. Ich liebe die Freiheit die sich daraus ergibt. Natürlich kenne ich mich auch mit der Windowslandschaft aus, denn die sind in den meisten Firmen nun mal anzutreffen. Über das Thema CRM kam ich dann zu einem Partner des Softwarehauses und lernte dort noch sehr viel über Datenbanken, Exchangeserver und so weiter. Zu den damaligen Kunden gehörten auch die ein oder andere Bank. Die hatten entsprechende Anforderungen und da kam das Thema Sicherheit schon auf mich zu. Ich beschäftigte mich sehr viel mit den Infektionsmöglichkeiten und sicherte die Systeme nach dem damaligen Stand der Dinge soweit es ging ab. Mit der Zeit änderten sich die Viren und wir mussten unsere Sicherheitslösungen anpassen. Ich begann mich mit Firewalls zu befassen und setze schon meine eigene Firewall auf Linux-Basis auf um mein eigenes kleines Netzwerk abzusichern. Seit 2013 habe ich an mehrere Weiterbildungen im Bereich Sophos UTM teilgenommen und kenne mich damit sehr gut aus. Auch mein eigenes Netzwerk wird mittels der Sophos UTM vor Angriffen von außen geschützt. Dahinter befinden sich mittlerweile ein paar Webserver, Cloud Server und ein eigener Mailserver (alles Linux basiert). Firewalls liebe ich besonders und habe hier auch schon mit mehreren Lösungen meine Erfahrungen geammel. Durch meinen Beruf als Administrator, kam ich mit vielen verschiedenen Virenscannern in Kontakt und lernte privat auch Malwarebytes kennen und lieben. Mittlerweile bin ich mit meinem Nebengewerbe Partner von Sophos, F-Secure, Malwarebytes und Kaspersky.

Was ich mache um Systeme mit einem Grundschutz zu versehen

Was immer wichtig ist, ist ein gutes Backup, was einem die Möglichkeit bietet die Daten schnell wieder herzustellen. Es gibt viele Gründe warum man auf ein Backup zurückgreifen muss. Sei es man hat ausversehen eine wichtige Datei überschrieben, durch einen Hardwaredefekt oder einen Viren- oder Trojanerbefall. Ich habe in meiner Zeit in der IT schon Unternehmen gesehen, die meinten eine Datenicherung zu haben, aber im Notfall konnte es nicht zurückgespielt werden. Also auch aus diesem Grund ist es wichtig, dass man das Backup auch testet.
Die wichtigsten Punkte für die Sicherheit sind, meiner Meinung nach, folgende:
  • Updates für Programme und Betriebssystem immer zeitnah einspielen.
  • Viredefinitionen des Antivirenscanners aktuell halten (mehrmals täglich)
  • Eine Heuristische Scannengine (wie Malwarebytes oder auch Kaspersky) installieren und aktuell halten.
  • Bei Emailanhängen vorsichtig sein.
  • Nicht jeden USB Stick einfach einstöpseln.
  • Wichtige Daten sollten nur verschlüsselt abgelegt werden.
Und für Firmennetzwerke sollte, eine Firewall der nächsten Generation, das interne Netzwerk, vor den Gefahren aus dem Internet schützen.

Wie geht es bei mir zukünftig weiter?

Ich bilde mich permanent weiter um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Denn nur so kann ich dich beraten oder bei Problemen helfend zur Seite stehen. Eigentlich wollte ich ja keinen Roman als Vorstellung schreiben aber eines kam zum Anderen und ich hätte noch viel mehr schreiben können. Nun bleibt mir nur noch die Hoffnung, dass ich dich nicht zu sehr gelangweilt habe und du den Artikel nocht schon längst geschlossen hast 😉 Euer unterschrift Timo Schlappinger