Sharing is caring!

ein ungewolltes ExperimentEin ungewolltes Experiment

Vom 20. Oktober 2016 bis 28. Oktober 2016 hatte ich hier zu Hause kein Internet. Da ich einen eigenen Emailserver und auch meinen eigenen Webserver betreibe, waren diese innerhalb dieser Zeit nicht erreichbar. Hier musste ich also die Webseite auf meine Facebookseite umleiten, damit wenigsten eine Seite angezeigt wird. Meine Emails wurde an einen Hostinganbieter weitergeleitet, damit mir keine Mails verloren gehen.

Wie konnte man mich aber trotzdem erreichen?

Dadurch dass ich immerhin noch die Rufumleitung auf das Handy umstellen konnte, waren wir per Telefon erreichbar. Meine Firmennummer ist eine reine Voipnummer und wird auch auf das Handy geroutet. So war zumindest dies nicht so gravierend. Mails kamen ja beim Hoster an und ich habe diese mittels Googlemail und Webfrontend lesen und beantworten können.

Welche Beeinträchtigungen gab es noch?

Da hier alles über das Internet läuft (Telefon und Internet und auch das Fernsehen) war auch dies sehr schwierig.

Fernsehen

Fernsehtestbild Ich kramte noch eine alte Zimmerantenne raus, damit wir wenigstens ein wenig TV schauen konnten. In Rheinland Pfalz wird mittels DVB-T nur das öffentlich rechtliche Programm ausgestrahlt. Ich muss sagen, dass ist verdammt hart! Da läuft oftmals nur, Entschuldigung, Dreck! Das kann man sich nicht antun! Ich dachte dass die ÖF über einen Bildungsauftrag verfügen? Aber das was da im TV so läuft, ist teilweise sehr grauenhaft! Nicht, dass ich der Meinung bin, dass die privaten Anbieter besser sind… Wir schauen eigentlich nur noch über Netflix, Amazon und Maxdome fern. Da kann man schauen was und noch besser WANN man möchte.  

Internet

Internet

In den ersten Tagen konnte ich Internet noch mit meinem Mobiltelefon bereitstellen. Ich verfüge monatlich über 750 MB Volumen. Damit komme ich recht gt aus, weil ich mich von WLAN zu WLAN bewege. Aber wenn man einzig und alleine mit dem Smartphone unterwegs ist, dann ist das nichts. Ich habe eine zweite Aufladung von 500 MB nachgekauft und die waren innerhalb von zwei Tagen aufgebraucht!    

Mobilfunk

Meine Meinung zum Mobilfunk

Wenn wir in Deutschland den Anschluss nicht verlieren wollen, muss genau hier etwas passieren! Gerade in ländlichen Umgebungen ist das Internet Angebot nicht wirklich gut ausgebaut. Man wird dort mehr oder weniger gezwungen „mobil“ online zu sein. Aber was sind schon 50 GB für einen Monat? Gerade wenn man das Streaming über Amazon, Netflix oder auch Maxdome nutzt, dann habe ich die Hälfte schon locker in einem Tag aufgebraucht. Das wäre ja nicht wirklich schlimm, wenn man nicht auf steinzeitliche 64 KBit gedrosselt wird. Es ist damit unterwegs fast nicht möglich überhaupt noch Internetseiten aufzurufen. Entweder hier werden richtige Flatrates angeboten oder die Drossel setzt den Wert auf 1 Mbit – das macht o2 wohl gerade! Leider ist o2 vom Empfang hier bei mir einfach unterirdisch schlecht! Ich hoffe, dass die anderen Anbieter hier nachziehen werden.

Mein persönliches Fazit

Wir sind heute so abhängig vom Internet, das man ohne Internetzugang ein Mensch zweiter Klasse ist! Sicherlich geht es auch ohne, aber da mittlerweile alles miteinander vernetzt ist, fehlt mir dann ein ganzes Stück Lebensqualität!

Kommentar verfassen